Samstag, 14. Mai 2011

Von Rügen nach Lima ...

am Strand von Prora
... nur 3 Tage von der Landidylle Rügens in die Großstadthektik von Lima. Nach lieben Abschieden, Wellness an der Ostsee und Dresdner Sauerbraten an der Frauenkirche, sorgten  mich die 20Kilo Freigepäck. Einpacken, auspacken, umpacken, erneut den Sand aus den Schuhen klopfen, jedes Gramm zählte. Die Waage daheim log! Lufthansa sagte 3,6 Kilo zu viel. Nochmehr in mein Handgepäck? Um Gotteswillen ... nein, die 3,6 Kilo wurden stillschweigend hingenommen.

Dann der Abschied von den Liebsten: Der Kloß im Hals hätte aus Stein sein können ... so fest war er noch nie ... stillschweigen...

Dresden - Frankfurt: kurzer Flug, der Kloß bleibt
Frankfurt: Abschied von einer Kollegin, Flughafenhektik ...
Frankfurt-Panama: ich hatte Komfort, denn der Platz neben mir war frei: Platz für mein Handgepäck :)
Panama: es hätte nicht chaotischer sein können...hin und her laufen, suchen, Wühltisch, Bordkarte suchen und endlich einsteigen 
Panama - Lima: Ein laaaaaaaaaaaaanger Flug von 3 Stunden. Mein Fenstersitz 19A klappte immer automatisch nach hinten, dabei bittet der Kaptain doch "Rückenlehne im Landeanflug senkrecht stellen" ... stillschweigen bei dem uniformierten Steward ...  der Kloß sitzt noch immer.
Lima:  die Ampel am Zoll blieb grün und somit mein Rucksack unangetastet... wenig war in der Empfangshalle los und 30 Minuten nachdem ich den Sicherheitsgurt ablegte und Sitz 19A verließ, saß ich im Taxi neben meiner Koordinatorin und ließ mich mit allen Neuigkeiten berieseln .... 

Endlich, nach 25Stunden Reise über 11090km bin ich im Büro und im Hotel angekommen.
Am Abend klopfte ich dann nur noch den restlichen Rügensand aus den Schuhen und endlich

... stillschweigen ...

Blick aus meinem Hotelzimmer in Lima

Heute begann mein Tag 4Uhr  ... die ersten Telefonate :) und die ersten Hindernisse ... die 20Kilo Freigepäck erlaubten mir Duschbad, Föhn und Webcam daheim in Deutschland zu lassen. Für diese Neuanschaffungen brauchte ich mehr Geld, aber der Bankautomat brauchte meine Karte. Also kein Geld und keine Karte mehr! Tja, dann halt Zahnpasta zurück ins Regal damit wenigstens der Föhn und Webcam mit können. Und was tut man nicht  am ersten Tag, als sich noch um solche Angelegenheiten zu kümmern ???